Mängel in der Wohnung?

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Mietminderung

Die Liste der Wohnmängel die Mieter zum Verzweifeln bringen ist lang: von Schimmel in der Wohnung, einem Heizungs- oder Warmwasserausfall bis zu Lärmbelästigung durch Bauarbeiten oder Nachbarn. Allerdings erlaubt das deutsche Wohnraummietrecht Mietern, in deren Wohnung ein Mangel vorliegt, die Reduzierung der zu zahlenden Miete, bis der Mangel beseitigt wurde. Erfahre jetzt die Grundregeln zur Mietminderung!

Mietminderung

Die Liste der Wohnmängel die Mieter zum Verzweifeln bringen ist lang: von Schimmel in der Wohnung, einem Heizungs- oder Warmwasserausfall bis zu Lärmbelästigung durch Bauarbeiten oder Nachbarn. Allerdings erlaubt das deutsche Wohnraummietrecht Mietern, in deren Wohnung ein Mangel vorliegt, die Reduzierung der zu zahlenden Miete, bis der Mangel beseitigt wurde. Erfahre jetzt die Grundregeln zur Mietminderung!

Und so funktioniert Mietminderung mit LAWIO

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Mietminderung bei Wohnungsmängeln

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Minderung bei
Schimmel

Schimmel in der Wohnung ist weder optisch noch gesundheitlich ideal für Mieter. Per Gesetz können Mieter bei unverschuldeter Schimmelbildung eine Mietminderung prüfen.

heizung-icon

Minderung bei Heizungsausfall

Wie wichtig eine funktionierende Heizung ist, wissen alle Mieter, die im Winter mit einem Heizungsausfall zu kämpfen hatten. Doch was kann man tun, wenn der Vermieter die defekte Heizung nicht repariert?

warmwasser-icon

Minderung bei Warmwasserausfall

Da eine defekte Heizanlage oftmals mit einer eingeschränkten Warmwasserversorgung einhergeht, sollte dieser Mangel stets unverzüglich behoben werden. Mieter können zudem einen Anspruch auf Mietminderung prüfen.

lärm-icon

Minderung bei Lärmbelästigung

Feiern von Nachbarn, ständige Heimwerkerarbeiten oder die neue Studenten-WG nebenan: Es gibt eine Vielzahl von Lärmbelästigungen. Mieter sollten den ständigen Lärm nicht hinnehmen und eine Mietminderung prüfen.

Mietminderung bei Wohnungsmängeln

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Minderung bei
Schimmel

Schimmel in der Wohnung ist weder optisch noch gesundheitlich ideal für Mieter. Per Gesetz können Mieter bei unverschuldeter Schimmelbildung eine Mietminderung prüfen.

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Minderung bei Heizungsausfall

Wie wichtig eine funktionierende Heizung ist, wissen alle Mieter, die im Winter mit einem Heizungsausfall zu kämpfen hatten. Doch was kann man tun, wenn der Vermieter die defekte Heizung nicht repariert?

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Minderung bei Warmwasserausfall

Da eine defekte Heizanlage oftmals mit einer eingeschränkten Warmwasserversorgung einhergeht, sollte dieser Mangel stets unverzüglich behoben werden. Mieter können zudem einen Anspruch auf Mietminderung prüfen.

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Minderung bei Lärmbelästigung

Feiern von Nachbarn, ständige Heimwerkerarbeiten oder die neue Studenten-WG nebenan: Es gibt eine Vielzahl von Lärmbelästigungen. Mieter sollten den ständigen Lärm nicht hinnehmen und eine Mietminderung prüfen.

Mietminderung bei Wohnungsmängeln

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Minderung bei Schimmel

Schimmel in der Wohnung ist weder optisch noch gesundheitlich ideal für Mieter. Per Gesetz können Mieter bei unverschuldeter Schimmelbildung eine Mietminderung prüfen.

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Minderung bei Heizungsausfall

Wie wichtig eine funktionierende Heizung ist, wissen alle Mieter, die im Winter mit einem Heizungsausfall zu kämpfen hatten. Doch was kann man tun, wenn der Vermieter die defekte Heizung nicht repariert?

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Minderung bei Warmwasserausfall

Da eine defekte Heizanlage oftmals mit einer eingeschränkten Warmwasserversorgung einhergeht, sollte dieser Mangel stets unverzüglich behoben werden. Mieter können zudem einen Anspruch auf Mietminderung prüfen.

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Minderung bei Lärmbelästigung

Feiern von Nachbarn, ständige Heimwerkerarbeiten oder die neue Studenten-WG nebenan: Es gibt eine Vielzahl von Lärmbelästigungen. Mieter sollten den ständigen Lärm nicht hinnehmen und eine Mietminderung prüfen.

Welche Rechte haben Mieter bei einer Mietminderung?

Das Gesetz zur Mietminderung ist sehr eindeutig in Bezug auf Miet- und Sachmängeln. Grundsätzlich gilt: wenn die Qualität der Mietsache eingeschränkt ist, dann kann ein Anspruch auf Mietminderung bestehen. Der Paragraph 536 BGB zu Miet- und Sachmangeln deshalb hier im Wortlaut:

   (1) Hat die Mietsache zur Zeit der Überlassung an den Mieter einen Mangel, der ihre Tauglichkeit zum vertragsgemäßen Gebrauch aufhebt, oder entsteht während der Mietzeit ein solcher Mangel, so ist der Mieter für die Zeit, in der die Tauglichkeit aufgehoben ist, von der Entrichtung der Miete befreit. Für die Zeit, während der die Tauglichkeit gemindert ist, hat er nur eine angemessen herabgesetzte Miete zu entrichten. Eine unerhebliche Minderung der Tauglichkeit bleibt außer Betracht.

(1a) Für die Dauer von drei Monaten bleibt eine Minderung der Tauglichkeit außer Betracht, soweit diese auf Grund einer Maßnahme eintritt, die einer energetischen Modernisierung nach § 555b Nummer 1 dient.

   (2) Absatz 1 Satz 1 und 2 gilt auch, wenn eine zugesicherte Eigenschaft fehlt oder später wegfällt.

  (3) Wird dem Mieter der vertragsgemäße Gebrauch der Mietsache durch das Recht eines Dritten ganz oder zum Teil entzogen, so gelten die Absätze 1 und 2 entsprechend.

  (4) Bei einem Mietverhältnis über Wohnraum ist eine zum Nachteil des Mieters abweichende Vereinbarung unwirksam.

Somit ist ein Mangel jeder Zustand, der vom vertraglich Vereinbarten abweicht. Sofern die Mängel nicht vom Mieter verschuldet sind, ist der Vermieter zur Beseitigung verpflichtet. Der Mieter muss lediglich Mängel, die er bei Vertragsschluss akzeptiert hat und Bagatellmängel, wie z.B. einen kleinen Kratzer im Parkett, hinnehmen. Im Folgenden beantworten wir die Grundsatzfragen zu Mietminderung.

Welche Rechte haben Mieter bei einer Mietminderung?

Das Gesetz zur Mietminderung ist sehr eindeutig in Bezug auf Miet- und Sachmängeln. Grundsätzlich gilt: wenn die Qualität der Mietsache eingeschränkt ist, dann kann ein Anspruch auf Mietminderung bestehen. Der Paragraph 536 BGB zu Miet- und Sachmangeln deshalb hier im Wortlaut:

   (1) Hat die Mietsache zur Zeit der Überlassung an den Mieter einen Mangel, der ihre Tauglichkeit zum vertragsgemäßen Gebrauch aufhebt, oder entsteht während der Mietzeit ein solcher Mangel, so ist der Mieter für die Zeit, in der die Tauglichkeit aufgehoben ist, von der Entrichtung der Miete befreit. Für die Zeit, während der die Tauglichkeit gemindert ist, hat er nur eine angemessen herabgesetzte Miete zu entrichten. Eine unerhebliche Minderung der Tauglichkeit bleibt außer Betracht.

(1a) Für die Dauer von drei Monaten bleibt eine Minderung der Tauglichkeit außer Betracht, soweit diese auf Grund einer Maßnahme eintritt, die einer energetischen Modernisierung nach § 555b Nummer 1 dient.

   (2) Absatz 1 Satz 1 und 2 gilt auch, wenn eine zugesicherte Eigenschaft fehlt oder später wegfällt.

  (3) Wird dem Mieter der vertragsgemäße Gebrauch der Mietsache durch das Recht eines Dritten ganz oder zum Teil entzogen, so gelten die Absätze 1 und 2 entsprechend.

  (4) Bei einem Mietverhältnis über Wohnraum ist eine zum Nachteil des Mieters abweichende Vereinbarung unwirksam.

Somit ist ein Mangel jeder Zustand, der vom vertraglich Vereinbarten abweicht. Sofern die Mängel nicht vom Mieter verschuldet sind, ist der Vermieter zur Beseitigung verpflichtet. Der Mieter muss lediglich Mängel, die er bei Vertragsschluss akzeptiert hat und Bagatellmängel, wie z.B. einen kleinen Kratzer im Parkett, hinnehmen. Im Folgenden beantworten wir die Grundsatzfragen zu Mietminderung.

Welche Rechte haben Mieter bei einer Mietminderung?

Das Gesetz zur Mietminderung ist sehr eindeutig in Bezug auf Miet- und Sachmängeln. Grundsätzlich gilt: wenn die Qualität der Mietsache eingeschränkt ist, dann kann ein Anspruch auf Mietminderung bestehen. Der Paragraph 536 BGB zu Miet- und Sachmangeln deshalb hier im Wortlaut:

   (1) Hat die Mietsache zur Zeit der Überlassung an den Mieter einen Mangel, der ihre Tauglichkeit zum vertragsgemäßen Gebrauch aufhebt, oder entsteht während der Mietzeit ein solcher Mangel, so ist der Mieter für die Zeit, in der die Tauglichkeit aufgehoben ist, von der Entrichtung der Miete befreit. Für die Zeit, während der die Tauglichkeit gemindert ist, hat er nur eine angemessen herabgesetzte Miete zu entrichten. Eine unerhebliche Minderung der Tauglichkeit bleibt außer Betracht.

(1a) Für die Dauer von drei Monaten bleibt eine Minderung der Tauglichkeit außer Betracht, soweit diese auf Grund einer Maßnahme eintritt, die einer energetischen Modernisierung nach § 555b Nummer 1 dient.

   (2) Absatz 1 Satz 1 und 2 gilt auch, wenn eine zugesicherte Eigenschaft fehlt oder später wegfällt.

  (3) Wird dem Mieter der vertragsgemäße Gebrauch der Mietsache durch das Recht eines Dritten ganz oder zum Teil entzogen, so gelten die Absätze 1 und 2 entsprechend.

  (4) Bei einem Mietverhältnis über Wohnraum ist eine zum Nachteil des Mieters abweichende Vereinbarung unwirksam.

Somit ist ein Mangel jeder Zustand, der vom vertraglich Vereinbarten abweicht. Sofern die Mängel nicht vom Mieter verschuldet sind, ist der Vermieter zur Beseitigung verpflichtet. Der Mieter muss lediglich Mängel, die er bei Vertragsschluss akzeptiert hat und Bagatellmängel, wie z.B. einen kleinen Kratzer im Parkett, hinnehmen. Im Folgenden beantworten wir die Grundsatzfragen zu Mietminderung.

Wann hat man Anspruch auf Mietminderung?

Ein Anspruch auf Mietminderung besteht, wenn ein Mangel an/in der Mietwohnung vorhanden und die Qualität der Mietsache eingeschränkt ist.

Wann hat man Anspruch auf Mietminderung?

Ein Anspruch auf Mietminderung besteht, wenn ein Mangel an/in der Mietwohnung vorhanden und die Qualität der Mietsache eingeschränkt ist.

Warum die Miete mindern?

Die Mietminderung soll einerseits der verschlechterten Wohnsituation Rechnung tragen und andererseits den Vermieter dazu anhalten, den Mangel schnellstmöglich zu beseitigen. Es gibt Mängel, die können nicht in kurzer Zeit beseitigt werden, manche vielleicht sogar gar nicht. Für solche Fälle kann es eine langfristige oder dauerhafte Mietsenkung geben. Kleinere Schäden oder Mängel, die schnell beseitigt werden können, führen dazu, dass die Miete für den Zeitraum, in dem der Mangel besteht, reduziert wird. Für andere Schadenskategorien kann es sogar zu dauerhaften Mietminderungen kommen.

Wie wird die Mietminderung berechnet?

Die Berechnung der Mietminderung ist einzelfallbasiert und richtet sich nach Art und Dauer des vorhandenen Schadens. In der Regel richten sich deutsche Gerichte nach bereits rechtskräftigen Urteilen aus dem Mietrecht.

Wie hoch fällt die Mietminderung aus?

Wie hoch die Mietminderung ausfällt, hängt stets vom Schadensfall ab, es gibt keine gesetzlichen Regelungen zur Höhe von Mietminderung. Grundlage für die Berechnung der Höhe der Mietminderung ist das Maß der Einschränkung, welches der Mangel mit sich bringt. Als Anhaltspunkte können ähnlich gelagerte Fälle aus der Vergangenheit dienen.

Wie mache ich Mietminderung geltend?

Um Mietminderung geltend machen zu können, muss der Vermieter zunächst über den bestehenden Schaden informiert werden (§536c BGB). Hierfür können Sie das Schadensmeldungs-Tool von LAWIO benutzen. Wichtig ist, dass Sie dem Vermieter gegenüber erklären, dass die Zahlung weiterer Monatsmieten unter Vorbehalt geschieht, ansonsten könnte angenommen werden, dass Sie den Mangel in der Wohnung akzeptieren. In der Schadensmeldung von LAWIO ist eine solche rechtssichere Formulierung eingefügt. Im folgenden Schritt muss kalkuliert werden, wie hoch die Mietminderung ausfällt, der Differenzbetrag kann dann vom Vermieter zurückgefordert werden oder mit der nächsten Monatsmiete aufgerechnet werden.

Wenn Sie das Tool zur Schadensmeldung bei Mietmängeln von LAWIO nutzen, stellen wir Ihnen weitere Informationen zum Vorgehen für Mietminderung zur Verfügung.

Auch in unseren häufig gestellten Fragen haben wir interessante Infos rund um das Mietminderungsrecht zusammengestellt.

 

Ist die Mietminderung rückwirkend durchsetzbar?

Sobald ein Mietmangel in der Wohnung entsteht fragen sich Mieter, ob sie den Schaden direkt beim Vermieter angeben müssen, um eine Mietminderung durchzusetzen. Nach §536c BGB sind Mieter verpflichtet, jeden Mangel an der Mietsache unverzüglich dem Vermieter mitzuteilen. In Bezug auf den Paragraph §536c BGB ist auch die rückwirkende Mietminderung geregelt. Bis zu dem Zeitpunkt, zu dem Sie den Vermieter per Mängelanzeige über den Mangel informiert haben, kann die Mietminderung rückwirkend geltend gemacht werden. Durch die Mängelanzeige wird der Vermieter aufgefordert, den Mietmangel gemäß seiner Verpflichtung aus dem bestehenden Mietverhältnis zu beseitigen. Es empfiehlt sich, dem Vermieter in der Mängelanzeige eine realistische Frist für die Behebung zu setzen. Sollte der Vermieter die Frist verstreichen lassen, kommt die Mietminderung für Sie in Betracht. Um die Mietminderung rückwirkend geltend zu machen, können Sie Ihren Vermieter auch über die Mietzahlung unter Vorbehalt informieren.

Muss man die Mietminderung zurückzahlen?

Im Normalfall kommt eine Mietminderung vom Zeitpunkt der Mängelanzeige bis zur Mangelbehebung für einen Mieter in Betracht (gemäß §536 Absatz 1 BGB). Der Mieter wird in diesem Beispiel für die geminderte Tauglichkeit der Mietsache bzw. die gesenkte Wohnqualität durch eine zeitlich begrenzte Mietminderung „entschädigt“.

Sollte der Vermieter einen Mangel an der Wohnung dauerhaft nicht beheben können,  beispielsweise durch bauliche Mängel, so besteht auch die Grundlage der dauerhaften Mietminderung. In diesem Fall sollten Mieter die dauerhafte Mietminderung schriftlich im Mietvertrag – in Absprache mit dem Vermieter – dokumentieren.

Wird die Mietminderung von der Kalt- oder der Warmmiete abgezogen?

Wenn Mieter die Miete mindern wollen, fragen Sie sich oft, ob das auf der Grundlage der Kaltmiete (bzw. Der Nettomiete) oder der Warmmiete (bzw. Der Bruttomiete) geschieht. Dürfen die Nebenkosten bei einer Mietminderung berücksichtigt werden? Nach dem Urteil des BGH (WuM 2005, 753) ist die Warmmiete (Kaltmiete plus geschuldeter Nebenkosten) die Berechnungsgrundlage für eine Mietminderung.

Warum die Miete mindern?

Die Mietminderung soll einerseits der verschlechterten Wohnsituation Rechnung tragen und andererseits den Vermieter dazu anhalten, den Mangel schnellstmöglich zu beseitigen. Es gibt Mängel, die können nicht in kurzer Zeit beseitigt werden, manche vielleicht sogar gar nicht. Für solche Fälle kann es eine langfristige oder dauerhafte Mietsenkung geben. Kleinere Schäden oder Mängel, die schnell beseitigt werden können, führen dazu, dass die Miete für den Zeitraum, in dem der Mangel besteht, reduziert wird. Für andere Schadenskategorien kann es sogar zu dauerhaften Mietminderungen kommen.

Wie wird die Mietminderung berechnet?

Die Berechnung der Mietminderung ist einzelfallbasiert und richtet sich nach Art und Dauer des vorhandenen Schadens. In der Regel richten sich deutsche Gerichte nach bereits rechtskräftigen Urteilen aus dem Mietrecht.

Wie hoch fällt die Mietminderung aus?

Wie hoch die Mietminderung ausfällt, hängt stets vom Schadensfall ab, es gibt keine gesetzlichen Regelungen zur Höhe von Mietminderung. Grundlage für die Berechnung der Höhe der Mietminderung ist das Maß der Einschränkung, welches der Mangel mit sich bringt. Als Anhaltspunkte können ähnlich gelagerte Fälle aus der Vergangenheit dienen.

Wie mache ich Mietminderung geltend?

Um Mietminderung geltend machen zu können, muss der Vermieter zunächst über den bestehenden Schaden informiert werden (§536c BGB). Hierfür können Sie das Schadensmeldungs-Tool von LAWIO benutzen. Wichtig ist, dass Sie dem Vermieter gegenüber erklären, dass die Zahlung weiterer Monatsmieten unter Vorbehalt geschieht, ansonsten könnte angenommen werden, dass Sie den Mangel in der Wohnung akzeptieren. In der Schadensmeldung von LAWIO ist eine solche rechtssichere Formulierung eingefügt. Im folgenden Schritt muss kalkuliert werden, wie hoch die Mietminderung ausfällt, der Differenzbetrag kann dann vom Vermieter zurückgefordert werden oder mit der nächsten Monatsmiete aufgerechnet werden.

Wenn Sie das Tool zur Schadensmeldung bei Mietmängeln von LAWIO nutzen, stellen wir Ihnen weitere Informationen zum Vorgehen für Mietminderung zur Verfügung.

Auch in unseren häufig Fragen haben wir interessante Infos rund um das Mietminderungsrecht zusammengestellt.

 

Ist die Mietminderung rückwirkend durchsetzbar?

Sobald ein Mietmangel in der Wohnung entsteht fragen sich Mieter, ob sie den Schaden direkt beim Vermieter angeben müssen, um eine Mietminderung durchzusetzen. Nach §536c BGB sind Mieter verpflichtet, jeden Mangel an der Mietsache unverzüglich dem Vermieter mitzuteilen. In Bezug auf den Paragraph §536c BGB ist auch die rückwirkende Mietminderung geregelt. Bis zu dem Zeitpunkt, zu dem Sie den Vermieter per Mängelanzeige über den Mangel informiert haben, kann die Mietminderung rückwirkend geltend gemacht werden. Durch die Mängelanzeige wird der Vermieter aufgefordert, den Mietmangel gemäß seiner Verpflichtung aus dem bestehenden Mietverhältnis zu beseitigen. Es empfiehlt sich, dem Vermieter in der Mängelanzeige eine realistische Frist für die Behebung zu setzen. Sollte der Vermieter die Frist verstreichen lassen, kommt die Mietminderung für Sie in Betracht. Um die Mietminderung rückwirkend geltend zu machen, können Sie Ihren Vermieter auch über die Mietzahlung unter Vorbehalt informieren.

Muss man die Mietminderung zurückzahlen?

Im Normalfall kommt eine Mietminderung vom Zeitpunkt der Mängelanzeige bis zur Mangelbehebung für einen Mieter in Betracht (gemäß §536 Absatz 1 BGB). Der Mieter wird in diesem Beispiel für die geminderte Tauglichkeit der Mietsache bzw. die gesenkte Wohnqualität durch eine zeitlich begrenzte Mietminderung „entschädigt“.

Sollte der Vermieter einen Mangel an der Wohnung dauerhaft nicht beheben können,  beispielsweise durch bauliche Mängel, so besteht auch die Grundlage der dauerhaften Mietminderung. In diesem Fall sollten Mieter die dauerhafte Mietminderung schriftlich im Mietvertrag – in Absprache mit dem Vermieter – dokumentieren.

Wird die Mietminderung von der Kalt- oder der Warmmiete abgezogen?

Wenn Mieter die Miete mindern wollen, fragen Sie sich oft, ob das auf der Grundlage der Kaltmiete (bzw. Der Nettomiete) oder der Warmmiete (bzw. Der Bruttomiete) geschieht. Dürfen die Nebenkosten bei einer Mietminderung berücksichtigt werden? Nach dem Urteil des BGH (WuM 2005, 753) ist die Warmmiete (Kaltmiete plus geschuldeter Nebenkosten) die Berechnungsgrundlage für eine Mietminderung.

Warum die Miete mindern?

Die Mietminderung soll einerseits der verschlechterten Wohnsituation Rechnung tragen und andererseits den Vermieter dazu anhalten, den Mangel schnellstmöglich zu beseitigen. Es gibt Mängel, die können nicht in kurzer Zeit beseitigt werden, manche vielleicht sogar gar nicht. Für solche Fälle kann es eine langfristige oder dauerhafte Mietsenkung geben. Kleinere Schäden oder Mängel, die schnell beseitigt werden können, führen dazu, dass die Miete für den Zeitraum, in dem der Mangel besteht, reduziert wird. Für andere Schadenskategorien kann es sogar zu dauerhaften Mietminderungen kommen.

Wie wird die Mietminderung berechnet?

Die Berechnung der Mietminderung ist einzelfallbasiert und richtet sich nach Art und Dauer des vorhandenen Schadens. In der Regel richten sich deutsche Gerichte nach bereits rechtskräftigen Urteilen aus dem Mietrecht.

Wie hoch fällt die Mietminderung aus?

Wie hoch die Mietminderung ausfällt, hängt stets vom Schadensfall ab, es gibt keine gesetzlichen Regelungen zur Höhe von Mietminderung. Grundlage für die Berechnung der Höhe der Mietminderung ist das Maß der Einschränkung, welches der Mangel mit sich bringt. Als Anhaltspunkte können ähnlich gelagerte Fälle aus der Vergangenheit dienen.

Wie mache ich Mietminderung geltend?

Um Mietminderung geltend machen zu können, muss der Vermieter zunächst über den bestehenden Schaden informiert werden (§536c BGB). Hierfür können Sie das Schadensmeldungs-Tool von LAWIO benutzen. Wichtig ist, dass Sie dem Vermieter gegenüber erklären, dass die Zahlung weiterer Monatsmieten unter Vorbehalt geschieht, ansonsten könnte angenommen werden, dass Sie den Mangel in der Wohnung akzeptieren. In der Schadensmeldung von LAWIO ist eine solche rechtssichere Formulierung eingefügt. Im folgenden Schritt muss kalkuliert werden, wie hoch die Mietminderung ausfällt, der Differenzbetrag kann dann vom Vermieter zurückgefordert werden oder mit der nächsten Monatsmiete aufgerechnet werden.

Wenn Sie das Tool zur Schadensmeldung bei Mietmängeln von LAWIO nutzen, stellen wir Ihnen weitere Informationen zum Vorgehen für Mietminderung zur Verfügung.

Auch in unseren häufig gestellten Fragen haben wir interessante Infos rund um das Mietminderungsrecht zusammengestellt.

Ist die Mietminderung rückwirkend durch­setzbar?

Sobald ein Mietmangel in der Wohnung entsteht fragen sich Mieter, ob sie den Schaden direkt beim Vermieter angeben müssen, um eine Mietminderung durchzusetzen. Nach §536c BGB sind Mieter verpflichtet, jeden Mangel an der Mietsache unverzüglich dem Vermieter mitzuteilen. In Bezug auf den Paragraph §536c BGB ist auch die rückwirkende Mietminderung geregelt. Bis zu dem Zeitpunkt, zu dem Sie den Vermieter per Mängelanzeige über den Mangel informiert haben, kann die Mietminderung rückwirkend geltend gemacht werden. Durch die Mängelanzeige wird der Vermieter aufgefordert, den Mietmangel gemäß seiner Verpflichtung aus dem bestehenden Mietverhältnis zu beseitigen. Es empfiehlt sich, dem Vermieter in der Mängelanzeige eine realistische Frist für die Behebung zu setzen. Sollte der Vermieter die Frist verstreichen lassen, kommt die Mietminderung für Sie in Betracht. Um die Mietminderung rückwirkend geltend zu machen, können Sie Ihren Vermieter auch über die Mietzahlung unter Vorbehalt informieren.

Muss man die Miet­minderung zurückzahlen?

Im Normalfall kommt eine Mietminderung vom Zeitpunkt der Mängelanzeige bis zur Mangelbehebung für einen Mieter in Betracht (gemäß §536 Absatz 1 BGB). Der Mieter wird in diesem Beispiel für die geminderte Tauglichkeit der Mietsache bzw. die gesenkte Wohnqualität durch eine zeitlich begrenzte Mietminderung „entschädigt“.

Sollte der Vermieter einen Mangel an der Wohnung dauerhaft nicht beheben können,  beispielsweise durch bauliche Mängel, so besteht auch die Grundlage der dauerhaften Mietminderung. In diesem Fall sollten Mieter die dauerhafte Mietminderung schriftlich im Mietvertrag – in Absprache mit dem Vermieter – dokumentieren.

Wird die Mietminderung von der Kalt- oder der Warmmiete abgezogen?

Wenn Mieter die Miete mindern wollen, fragen Sie sich oft, ob das auf der Grundlage der Kaltmiete (bzw. Der Nettomiete) oder der Warmmiete (bzw. Der Bruttomiete) geschieht. Dürfen die Nebenkosten bei einer Mietminderung berücksichtigt werden? Nach dem Urteil des BGH (WuM 2005, 753) ist die Warmmiete (Kaltmiete plus geschuldeter Nebenkosten) die Berechnungsgrundlage für eine Mietminderung.

Die häufigsten Mängel, die zur Mietminderung führen

Baulärm, ein Wasserschaden, Probleme mit der Heizung oder Schimmel setzen die Wohnqualität herab und können zur Mietminderung berechtigen. Aber auch Lärmbelästigung durch Nachbarn, Schädlinge (Kakerlaken, Ratten, Silberfische etc.), Ausfall des Fahrstuhls und unangenehme Gerüche sind mietmindernde Gründe.

Mit dem Mietminderungscheck von LAWIO können Sie unkompliziert prüfen, ob Sie Anspruch auf Mietminderung haben. Die Höhe der Mietminderung variiert dabei je nach Art des Schadens und wie lange dieser bereits besteht. Klicken Sie sich dafür einfach durch unser Formular und erfahren Sie am Ende der Befragung, ob Sie Anspruch auf Mietminderung haben:

Neben unserem Mietminderungscheck möchten wir Ihnen aber auch mit Rat und Tat zur Seite stehen und Sie über aktuelle Mietrechtsthemen informieren. Unser Mietrechts-Ratgeber umfasst dabei nicht nur rechtliche Themen, sondern auch nützliche Tipps: zum Beispiel, wie Sie Schimmel vorbeugen oder was Sie bei einer defekten Heizung tun können.

 

Schimmel
%
Defekte Heizung
%
Feuchte Wände
%

Die häufigsten Mängel, die zur Mietminderung führen

Schimmel
%
Defekte Heizung
%
Feuchte Wände
%

Baulärm, ein Wasserschaden, Probleme mit der Heizung oder Schimmel setzen die Wohnqualität herab und können zur Mietminderung berechtigen. Aber auch Lärmbelästigung durch Nachbarn, Schädlinge (Kakerlaken, Ratten, Silberfische etc.), Ausfall des Fahrstuhls und unangenehme Gerüche sind mietmindernde Gründe.

Mit dem Mietminderungscheck von LAWIO können Sie unkompliziert prüfen, ob Sie Anspruch auf Mietminderung haben. Die Höhe der Mietminderung variiert dabei je nach Art des Schadens und wie lange dieser bereits besteht. Klicken Sie sich dafür einfach durch unser Formular und erfahren Sie am Ende der Befragung, ob Sie Anspruch auf Mietminderung haben:

Neben unserem Mietminderungscheck möchten wir Ihnen aber auch mit Rat und Tat zur Seite stehen und Sie über aktuelle Mietrechtsthemen informieren. Unser Mietrechts-Ratgeber umfasst dabei nicht nur rechtliche Themen, sondern auch nützliche Tipps: zum Beispiel, wie Sie Schimmel vorbeugen oder was Sie bei einer defekten Heizung tun können.

Die häufigsten Mängel, die zur Mietminderung führen

Schimmel
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Defekte Heizung
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Feuchte Wände
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Baulärm, ein Wasserschaden, Probleme mit der Heizung oder Schimmel setzen die Wohnqualität herab und können zur Mietminderung berechtigen. Aber auch Lärmbelästigung durch Nachbarn, Schädlinge (Kakerlaken, Ratten, Silberfische etc.), Ausfall des Fahrstuhls und unangenehme Gerüche sind mietmindernde Gründe.

Mit dem Mietminderungscheck von LAWIO können Sie unkompliziert prüfen, ob Sie Anspruch auf Mietminderung haben. Die Höhe der Mietminderung variiert dabei je nach Art des Schadens und wie lange dieser bereits besteht. Klicken Sie sich dafür einfach durch unser Formular und erfahren Sie am Ende der Befragung, ob Sie Anspruch auf Mietminderung haben:

Neben unserem Mietminderungscheck möchten wir Ihnen aber auch mit Rat und Tat zur Seite stehen und Sie über aktuelle Mietrechtsthemen informieren. Unser Mietrechts-Ratgeber umfasst dabei nicht nur rechtliche Themen, sondern auch nützliche Tipps: zum Beispiel, wie Sie Schimmel vorbeugen oder was Sie bei einer defekten Heizung tun können.

Mietminderung bei Schimmel

Schimmel in Mietwohnungen kann viele Ursachen haben, jedoch steht fest, dass er - neben der Gefahr für die Gesundheit - auch ein Mietminderungsgrund ist. Viele Vermieter sehen jedoch die Ursache beim Mieter und weigern sich daher einer Mietminderung zu zustimmen. Tatsächlich sind jedoch häufig bauliche Mängel die Ursache für Schimmelbildung und dessen Ausbreitung. Deshalb sind Vermieter ebenso in der Pflicht, diesen Mietmangel zu beheben.

Mietminderung bei Heizungsausfall

Die Tage werden kürzer und die Nächte kälter, d.h. es wird wieder geheizt. Nur was tun, wenn die Heizung nicht funktioniert oder die Wohnung trotz voll aufgedrehter Heizung nicht warm wird? Das Mietrecht besagt, dass Mietern während der Heizperiode eine Mindesttemperatur zusteht. Wird diese nicht erreicht, kann sich das mindernd auf die Miete auswirken.

Mietminderung bei Lärm

Viele Mieter in Deutschland haben schon Erfahrungen mit Lärm­belästigungen gemacht, sei es der laute Nachbar, die Party der Studenten-WG oder die Großbaustelle vor der Haustür. Fakt ist, besteht Lärm über einen längeren Zeitraum, z.B. auch in der Nacht, dann kann sich dieser Mangel verringernd auf die Miete auswirken.

Mietminderung beim Warmwasserausfall

Bleibt die Heizung kalt, ist in vielen Fällen auch die Warmwasserversorgung eingeschränkt. Auch in diesem Fall besteht ein Anspruch auf Mietminderung, wenn der Mangel über einen längeren Zeitraum bestehen bleibt. Darüber hinaus gibt es auch hier einen Anspruch auf eine Mindesttemperatur des Warmwassers.

Mietminderung bei Schimmel

Schimmel in Mietwohnungen kann viele Ursachen haben, jedoch steht fest, dass er - neben der Gefahr für die Gesundheit - auch ein Mietminderungsgrund ist. Viele Vermieter sehen jedoch die Ursache beim Mieter und weigern sich daher einer Mietminderung zu zustimmen. Tatsächlich sind jedoch häufig bauliche Mängel die Ursache für Schimmelbildung und dessen Ausbreitung. Deshalb sind Vermieter ebenso in der Pflicht, diesen Mietmangel zu beheben.

Mietminderung bei Heizungsausfall

Die Tage werden kürzer und die Nächte kälter, d.h. es wird wieder geheizt. Nur was tun, wenn die Heizung nicht funktioniert oder die Wohnung trotz voll aufgedrehter Heizung nicht warm wird? Das Mietrecht besagt, dass Mietern während der Heizperiode eine Mindesttemperatur zusteht. Wird diese nicht erreicht, kann sich das mindernd auf die Miete auswirken.

Mietminderung bei Lärm

Viele Mieter in Deutschland haben schon Erfahrungen mit Lärmbelästigungen gemacht, sei es der laute Nachbar, die Party der Studenten-WG oder die Großbaustelle vor der Haustür. Fakt ist, besteht Lärm über einen längeren Zeitraum, z.B. auch in der Nacht, dann kann sich dieser Mangel verringernd auf die Miete auswirken.

Mietminderung beim Warmwasserausfall

Bleibt die Heizung kalt, ist in vielen Fällen auch die Warmwasserversorgung eingeschränkt. Auch in diesem Fall besteht ein Anspruch auf Mietminderung, wenn der Mangel über einen längeren Zeitraum bestehen bleibt. Darüber hinaus gibt es auch hier einen Anspruch auf eine Mindesttemperatur des Warmwassers.

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