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Mietminderung bei Warmwasserausfall

Eine heiße Dusche am Morgen oder ein angenehmes Bad sind für jeden Mieter unverzichtbar. Und auch in der Küche bringt fehlendes Warmwasser die tägliche Routine gehörig durcheinander. Klappt es mit der Warmwasserversorgung nicht, wirkt sich das auf die Lebensqualität spürbar negativ aus.

Fehlendes Warmwasser ist ein Mietmangel

Bei einem Warmwasserausfall besteht daher laut Gesetzgeber ein Mangel, für den der Mieter ein Recht auf Mietminderung hat. Da er dafür bezahlt, dass warmes Wasser bereitsteht, kann er auch erwarten, dass die Versorgung fortlaufend und regelmäßig funktioniert: also rund um die Uhr und an jedem einzelnen Tag in ausreichender Menge. Auch das zu lange Warten auf warmes Wasser wurde vor Gericht bereits als mietmindernd bewertet. Muss der Mieter den Warmwasserhahn sehr lange öffnen und dabei viel Wasser verbrauchen, bis dieses endlich ausreichend warm aus der Leitung fließt, kann ebenfalls eine Mietminderung gerechtfertigt sein.

Zudem sollte in Bad und Küche eine Wassertemperatur von 40 bis 55 °C erreicht werden. Laut Rechtsprechung muss die Wassertemperatur dabei zu jeder Tageszeit mindestens 40 °C betragen. Liegt sie darüber, ist eine Mietminderung nicht gerechtfertigt.

Mietminderung durch kein warmes Wasser in Prozent der Warmmiete:

  • Ausbleibende Wasserversorgung zwischen 22 und 7 Uhr: bis zu 7,5 Prozent
  • Ausbleibende Wasserversorgung im Winter: bis zu 70 Prozent
  • Boiler-Ausfälle: bis zu 15 Prozent
  • Wassertemperaturen unter 40 °C: 7,5 Prozent

Bitte beachten Sie, dass diese Beispiele auf Gerichtsurteilen beruhen! Die Mietminderung wegen Warmwasserausfall kann je nach Sachlage unterschiedlich ausfallen. Die Bezahlung von weniger Miete, wenn kein warmes Wasser vorhanden ist, richtet sich als immer nach den individuellen Umständen jedes einzelnen Falls. Der Gesetzgeber kennt dafür keine pauschalen Vorgaben. Generell orientiert sich die Quote der Minderung am Ausmaß der Beeinträchtigung und vor allem daran, wie lange die Versorgung mit Warmwasser ausfällt.

Mietminderungstabellen können zwar erste Anhaltspunkte über die Höhe der Minderung geben, sind aber nie völlig treffsicher. Was im Einzelfall zählt, ist vor allem die Dauer des Mangels sowie der Umfang und die Schwere. Auch der technische Standard der Wohnung, die Jahreszeit und andere Faktoren spielen eine Rolle.

Miete mindern bei Warmwasserausfall

Der Laie kann also nur schwer einschätzen, welche Minderungshöhe korrekt ist und wie man bei einer Mietminderung am besten vorgeht. Ist die Mietminderung der Situation nicht angemessen und der gekürzte Beitrag zu hoch, führt das oft schnell zu Schwierigkeiten. Der so entstehende Mietrückstand kann sogar bewirken, dass die Wohnung fristlos gekündigt wird.

Wie geht man nun am besten vor? Da eine eigenständige Kürzung der Miete zu den oben genannten Problemen führen kann, sollte man am besten weiterhin die volle Miete bezahlen und Vorbehalt ankündigen. Das geht ganz unkompliziert mit unserem Service von LAWIO. Auf unserer Website LAWIO.de können Sie ganz einfach prüfen, ob Sie Ansprüche auf Mietminderung durch Warmwasserausfall haben und den gesamten Prozess an uns abgeben. Wir haben uns auf die Durchsetzung von Mietminderungsansprüchen spezialisiert. Kosten fallen dafür keine ein. Nur im Falle des Erfolgs der Mietminderung ist eine Erfolgsprovision an LAWIO fällig. Der Gang zum Anwalt ist also auch bei mietrechtlichen Problemen nicht immer nötig. Unterstützung durch und Auslagerung an Experten geht ganz einfach online - ohne Risiko und ohne hohe Anwaltsrechnungen - mit lawio.de

Ihr Wasser bleibt bereits seit Tagen kalt? Dann geben Sie am besten noch heute Ihre Schadensmeldung auf und prüfen, ob Sie Anspruch auf eine Mietminderung haben. Klicken Sie sich dazu einfach durch unseren Fragenbogen:

 

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Detaillierte Informationen zum Thema Warmwasserausfall finden Sie auch auf unserer Ratgeber-Seite.

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